Die Steinmarken


Geschichten und Gerüchte aus dem Hochland   

Gerüchte...

Hier könnt ihr die aktuellen und sich hartnäckig haltenden Gerüchte nachlesen.




Giftanschlag im Ordenshaus Neuer Wind

Düstere Stimmung herrschte in dem sonst so besinnlichen Haus. Die Schreiberin und Schülerin des Magister Pekkehardt hat den Paladin Fram Stormwall vergiftet. Mittäter ist die Wahrsagerin Kayla, die die treibende Kraft im Hintergrund war. Das Motiv der beiden Frauen war unterschiedlich: während Schreiberin Marena aus großer Angst vor den Westmarken handelte, hat Kayla beschlossen, die Tragik ihres Lebens auf Andere zu übertragen. Keiner solle den Westen erkunden oder gar ändern sollen. Zu viel sei geschehen. "Fühlen sich die Ostmarken tatsächlich als das Maß aller Dinge?" - so Kayla. "Überlasst den Westen sich selbst – ihr könnt es nicht aufhalten." Für den Urteilsspruch der beiden ist Sigismund zuständig, da das Ordenshaus sich in Steinwacht befindet: Kayla und Marena wurden gebrandmarkt und müssen die Ostmarken verlassen. Sie werden nun in Nuvellpi, Hochdorff und Steinwacht als Ausgestoßene erkannt. Zu guter Letzt sei erwähnt, dass Fram wieder wohlauf ist. Dank der Mithilfe tapferer Streiter und Besucher der Steinmarken wurde dieses Komplott aufgedeckt und gelöst.

Eine Weihe zum Paladin

Eine Weihe zum Paladin Ritter Ellewind Friedmuth zu Wahnwucht vom Ordenshaus Neuer Wind in Steinwacht wird zum Paladin geweiht. Trotz widriger Umstände hat Ellewind seinen Ehrentag feiern können und bekam das Abzeichen des Ordens durch Fram Stormwall. Innerhalb eines Jahres und einem Tag muss der junge Ritter nun einen öffentlichen Schrein des Ordens errichten.

Götter, Boten und andere Wesenheiten

In der Nähe von Steinwacht habe ein Wesen sein Unwesen getrieben. Unschuldige Bürger wurden verführt, um den rechten Pfad zu verlassen. Es wird von Blutopfern und körperlichen Ausschreitungen gesprochen. Nähere Details sind maximal unter vorgehaltener Hand zu verkünden. Glücklicher Weise haben sich reisende Helden der Steinmarken und bekannte Persönlichkeiten aus Talon und Stauchen dem seltsamen Wolfswandler angenommen. Dieser abtrünnige Götterbote aus fernen Landen wurde mit Gift, Feuer, Gebeten und schnittiger Waffengewalt bearbeitet und bezwungen. Die Geschichten rund um den Boten des Gottes Tior aus Engonien fand also sein Ende. Wir hoffen, die Gunst des Gottes erlangt zu haben – am besten mit dem Fernbleiben weiterer Gesandtschaft.

Dyvli Dorf im Westen von Orken befreit

Nach den neuesten Nachrichten von Kundschaftern aus dem Westen ist das Dyvli Dorf namens Ysgalpen von Orks und Barbaren befreit worden. Die Überlebenden des Dorfes haben beschlossen, sich diesem Dormias anzuschießen. Dormias ist selbst ernannter König des Reiches Skrûût.

Wieder Kämpfe im Westen

Das Volk der Rhona und die verbleibenden Turma um König Marbod haben sich zusammengeschlossen. Vereint haben sie das besetzte Gebiet des Dormias angegriffen. Leider war diese Taktik nicht von Erfolg gekrönt. Sie konnten zurück geschlagen werden. So die letzten Berichte der Kundschafter aus dem Westen stimmen, setzen die Anhänger des Dormias dunkle Magie ein, um die Lager der Angreifer im Vorfeld einer Schlacht zu verwirren und auszuschalten. Die Unsicherheit unter den Bürgern in den Ostmarken steigt.




Eisiger Wind

Nuvellpi Stadt: Der Rat von Nuvellpi hat aufgrund eines Ersuches von Ratsmitglied McFelden beschlossen, sämtliche Besitzansprüche zu prüfen. Angeblich soll gerade die Zugehörigkeit von Gehöften und Jagdgebieten zu den jeweiligen Städten geklärt werden. "Aufgrund des Handels und des offenen Marktes" - so hieß es wohl in einer Kundmachung des Rates. Nachzulesen ist die am Rathausbrett in Nuvellpi neben der Schenke Zum Feuchten Eck.

Das Wetter: "Ein harter Winter deutet immer auf einen tollen Sommer hin", so heißt es am Stammtisch in Linas Taverne. "Schneit es stark, leuchten die Sterne hell.", "Ein kurzer Winter hingegen bringt viel Nebel und Regen im Sommer." Wie man es dreht und wendet. Die Prognosen stimmen. Gerade die älteren Menschen geben sich gerne diesen Weisheiten hin, die ja jedes Jahr aufs Neue gedeutet werden. Der starke und ebenso eisige Wind, meist aus nördlicher Richtung, ist dennoch für viele ein Rätsel. Selbst die Ältesten erinnern sich nicht an ein derartiges Wetterphänomen. "Viel Wind gab es schon immer", so Bauer Harthward, "aber es ist ja so, als ob meine Holde Durchzug gemacht hat. Und das seit Wochen". Gerade deshalb kommen oft Fragende zum Ordenshaus in Steinwacht. Der Neue Wind deutet es als ein Zeichen: "Eine erhebliche Veränderung an der festen Ordnung ist geschehen. Die Auswirkungen können wir noch nicht erkennen."

Dyvli: Allerorts sind die vertriebenen und der Heimat beraubten Dyvli vertreten. Nördlich von Hochdorff ist eine Siedlung "Hochfelden" gegründet. Am Ostufer des Eiswasser gibt es eine kleine Siedlung, die eng mit den Fährleuten zusammen arbeitet. In den Städten sind einige untergebracht und auf den einzelnen Gehöften leben immer mal wieder eine oder bis zu 5 Familien. Dies ist das erste Jahr, an dem sich das Volk der Dyvli nicht wie Flüchtlinge fühlt. Sie sind aufgenommen und in die Gemeinschaft und Gemeinden integriert. Wen wundert es. Die Dyvli sind es gewohnt, anzupacken statt viele Worte zu verlieren. Vielleicht liegt es auch daran, dass nicht alle von ihnen eine Sprache sprechen, die wir verstehen.




Winterstarre?

Extremer Wintereinbruch. Alles steht still. Die strenge Kälte und vor allem der eisige Wind hat schon einige Leben gekostet.

Der Eiswasser ist komplett zugefroren. Dies ist das letzte Mal in diesem Maße vor etwa 30 Jahren gewesen. Die Fährinsel vom Eis umgeben und steht ziemlich ungeschützt da. Jeglicher Angreifer aus dem Westen könnte einfach über das Eis laufen und die Steilküste erklimmen. Wehrmeister Sigismund von Steinwacht entsendet zusätzliche Wachen. Patrouillen überwachen die Steilküsten des Ostufers.

Durch das dicke Eis ist nur wenig Fischfang möglich. Die Menschen auf der Fährinsel sind auf Waren aus Nuvellpi und Steinwacht angewiesen. Glücklicherweise unterstützen die Dyvli vom Ostufer aus so gut es geht.

Steinwacht: Der Orden "Neuer Wind" deutet den extrem eisigen Wind als ein Zeichen ihres Gottes. Allerdings wollte man sich nicht Spekulationen hingeben.

Michelle Auberly – Aufruf an die Jäger: Pelze und Felle werden in den harten Wintertagen gebraucht, wie noch nie. Michelle hatte bereits in weiser Voraussicht im Herbst Jäger und Fährtensucher angehalten, mehr Wildfang zu betreiben. Zum einen, um die Fleischvorräte für den Winter aufzustocken als auch um Felle und Pelze zu sammeln. Nun scheint es sich für Michelle auszuzahlen, denn der Winter ist ein extrem kalter.

Nuvellpi Wald: Holzfäller und Jäger berichten einen enormen Anstieg von Schwarz- und Rotwild in Nuvellpi Wald. Man erklärt sich das Phänomen dadurch, dass das gefürchtete Warg-Rudel mit dem seltsamen Anführer Faontou den Wald vor zwei Jahren verlassen habe.




Frühlingserwachen

Der Schnee schmilzt dahin und einige Ereignisse gibt es bereits zu berichten. Denn offenbar haben die Steinmarken ihren Winterschlaf früh beendet.

In Nuvellpi hat Gundar McFelden einen Großteil des Besitzes seines Vaters und somit sein Erbe vom Magistrat zurückerwerben können. Erster Magistrat Hintberg sei ihm da wohl sehr entgegen gekommen. Im Frühjahr findet die Wiedereröffnung des Handelshauses McFelden statt. Derweil fanden kürzlich Neuwahlen in Nuvellpi statt. Der Magistrat, übergangsweise geschäftsführend Mattes Hintberg, rief alle Bewohner auf sich an der Wahl ihrer Repräsentanten zu beteiligen. Dies war zuletzt vor knapp 30 Jahren der Fall, als viele Ratsmitglieder in kurzer Zeit verstorben waren oder sich zurückzogen. Die Neuwahl hat wieder alle Statusgruppen in Nuvellpi, Gilden sozusagen, an den Tisch gebracht. Gewählt wurden: Mattes Hintberg (der auch als Erster Magistrat bestimmt wurde), Caspar Laurentz, Markobus Grausted, Mertin Hermon Jacobin und Gundar McFelden.

Einer der ersten Amtshandlungen des Magistrats von Nuvellpi war, das ostmärkische Handelskontor zu bestätigen und seine Unterstützung zuzusichern. Michelle Auberly wurde erneut als die Vertreterin Nuvellpis im Aufsichtsrat des Handelskontors bestätigt. Obendrein wurden die Vorschläge der Zusammenkunft an der Südstation im Herbst letzten Jahres in Erinnerung gerufen. Insbesondere der Vorschlag zur Städte-Allianz bzw. Ostmarken-Allianz. Der Magistrat hat in Abstimmung mit Wehrmeister Sigismund von Steinwacht und Bürgermeister Jorma MaKallister von Hochdorff dieses Votum an alle Ostmärker Parteien zur Diskussion gegeben. Eine Entscheidung soll für kommendes Jahr im Rahmen einer erneuten Zusammenkunft herbeigeführt werden.

Interessanterweise hört man aus dem Umland, dass das junge Lubeca Nova ebenfalls einen Stadtrat gegründet hat. Erstaunlicherweise sehr vergleichbar wie der Magistrat von Nuvellpi hört man da die Ostmärker verschmitzt sagen. Sehr handelsorientiert… vielleicht ein neuer Handelspartner in der Nachbarschaft? Es geht offenbar aufwärts! Der Weg dorthin - Lubeca Nova liegt südlich von Stauchen an der Küste - führt durch das Land, welches mal Cotienne hieß und nun von Stauchen und Burgund eingenommen wurde. Gerade die belebte Handelsstraße, die an der Hochlandpforte und am Ostpass Stauchens vorbei führt, verläuft geradewegs durch den Streifen des von Stauchen besetzten Teils. Man berichtet dort von Räuberaktivitäten und Überfällen. Dennoch sind dort die Königstruppen Stauchens im Einsatz und es werden Milizen ausgehoben, sagt man. Es ist also zu erwarten, dass diese wichtige Nord-Süd-Achse bald wieder sicher(er) wird.

Zurück in die Ostmarken. Am Ostufer des Eiswassers, dort wo Wehrmeister Sigismund sein Heerlager aufstellte um die Angreifer aus den Westmarken bei der Schlacht auf der Fährinsel zurückzuschlagen, wird momentan aus überraschend vielen Mutigen ein neues Dorf errichtet. Leute aus Steinwacht und Nuvellpi sowie ein paar Dyvli wollen dort ein neue Existenz aufbauen. Die meisten hat der gemeinsam geführte Krieg zusammengeschweißt und nun wollen sie gemeinsam mit ihren Familien dort etwas erreichen. Die Siedlung entsteht einige Hundert Schritt vom Ufer entfernt. Das Treiben wird mit Interesse verfolgt!

Jorma MaKallister, Bürgermeister Hochdorffs, soll, erwirkt durch den Einfluss der Dyvli aus Hochfelden, zum Waldan bestimmt werden. Damit wechselt der neumodische Begriff des 'Bürgermeisters' zum faktisch gleichwertigen aber alten Begriff 'Waldan', der von den Dyvli geführt wurde und deren Stammesfürsten betitelt.

Außerdem ist Sigismunds Ankündigung erneut in aller Munde. Bald findet die Planung für die Expedition in den Westen, dem Königreich Skrûût, statt. Erneut wird man wohl Magister Elekander und seine Freunde und Begleiter antreffen und gespannt sein, was Sie zu berichten haben. Wie wird man dem Herausforderer um den Turma-Thron begegnen? Was gibt der mit den Ostmarken verbündete Turma-König Marbod von sich?




Klirrende Kälte und eine kurze Pause für Gerüchte

Der Winter setze dieses Mal früher ein als gewöhnlich. Nicht lange nach der Versammlung an der Südstation zum Gedenken an den Sieg über Tyrasha und die Opfer die gebracht wurden, fielen die Temperaturen rapide. Bereits Mitte November musste der Handel eingestellt werden und das Reisen erschwerte sich aufgrund des starken Schneefalls enorm. Die letzten zwei Wochen zog eine Warmluftströmung durch Ostmarken, die die Temperaturen von weit unterm Gefrierpunkt auf knapp über den Gefrierpunkt brachte. Zeit genug um Gerüchte weiter tragen zu lassen als den nächsten Hof. Die Alchemisten von Nuvellpi sagen allerdings voraus: das war es noch lange nicht!

Weitere Flüchtlinge der Dyvli kamen an. Doch, Nein! Es waren schemenhafte Erscheinungen, Schatten und Geister von diesen. Bilder eines Krieges, Hunger, Krankheit und Frost zeichnete noch immer diese Gestalten aus. Einige der Dyvli erkannten längst verstorbene Bekannte und Verwandte unter ihnen. So machte sich Wehmut und Trauer nach der verlorenen Heimat breit. Dieses Phänomen verbreitete sich schneller als manch ein anderes Gerücht. So wurde in Hochfelden ein neuer Feiertag ausgerufen. Sina MaKallister war ebenfalls zugegen und sicherte die Unterstützung Hochdorffs zu, diese Feier als Tag der Flüchtlinge jedes Jahr im späten Winter zu feiern. Vor allem weil ein Tag nach diesem zeremonischen und andächtigen Feste diese Geisterscheinungen verschwunden waren. Die Hoffnung erstarkte erneut. Heil Lord MaCorran und Lady Grayna.

Gundar McFelden ist zurück! Der Sohn des bekannten und ermordeten Händlers und Ratsmitglied von Nuvellpi ist nach jahrelangen Reisen zurückgekehrt. Gerüchterweise habe er dabei, ganz sein Vater, Reichtümer gescheffelt. Mit Entsetzen erfuhr er, dass sowohl sein Vater tot sei als auch all der Besitz der Familie verschachert wurde. Man wird sehen wie er damit umgehen wird. Zuletzt ist bekannt, dass er dennoch im Hause seines Vaters Unterkunft fand, welches ihm Ratsmitglied Hintberg zur Verfügung stellte (und bei der Auktion erworben hat).

Ebenfalls erreichen uns aus Nuvellpi die Gerüchte, dass der Magistrat, ehemals Rat, von Nuvellpi aufgelöst wurde und übergangsweise von Mattes Hintberg verwaltet würde. Was ist aus dem Ersten Magistrat Caspar Laurentz geworden? Weitere Gerüchte zwitschern, dass sein Rivale Mertin Jacobin aus seinem Exil in Steinwacht nach Nuvellpi zurückgekehrt sei und sich beide dabei an die Gurgel gingen. Streiten sich zwei, freut sich der Dritte? Außerdem hätten die Forstklingen die Stadt wieder gesichert… und die burgundischen Söldner die Steinmarken verlassen.


2017