Die Steinmarken


Geschichten und Gerüchte aus dem Hochland   

Gerüchte...

Hier könnt ihr die aktuellen und sich hartnäckig haltenden Gerüchte nachlesen.


Keine Sicherheit mehr?

Beängstigend. Waren die Schurken nicht gefasst, die bereits für Verunsicherung gesorgt haben? Die gute Kirle sowie der Dorfschulze Sean wurden heimgesucht. Und jetzt ist ein Anschlag auf Gerard Sautienne, einer der Magistrate des Ostmarken-Bundes, verübt worden.
Hat man nun die falschen Verbrecher geschnappt, oder gibt es noch mehr Halunken, die sich in den Schatten verstecken?

Gefährliche Funde aus der Zwergenbinge

Der Ostmarken-Bund hat beschlossen, diese Artefakte auf Drängen der Zwerge hin aus dem Eisenhaus in Steinwacht an einen geheimen Ort zu verlegen. Einer der Magistrate selbst bewacht den Transport - vergebens, denn ein Überfall fand statt. Wurde etwas gestohlen?
Mehr berichtete eine vertrauenswürdige Quelle im Badehaus leider nicht.

Die Nacht des Feuers

Einige Tage war es bewölkt und besonders neblig. Nichts außergewöhnliches in den Ostmarken, so mag man glauben. Doch an einem dieser dunklen Tagen und mondlosen Nächten brachen die Feuer im Nuvellpi Wald und Gabelheim wieder aus.
In Gabelheim selbst war das Feuer nur kurz entflammt und richtete nicht viel Schaden an. Die Ruine der alten Herberge ist nun ein Aschehaufen. Im Wald von Nuvellpi hingegen wütete das Feuer eine ganze Nacht durch. Forstklingen berichten, dass die aufgeforsteten Stellen nun erneut weniger Baumbestand haben. Beim ersten Sonnenstrahl verlisch das Feuer wieder.

Geborgenheit des Todes

Der neue Schrein des westmärkischen Gottes Skrûût wird seit der Errichtung rege besucht. Priesterin Xhenet ist sehr zufrieden mit der Entwicklung: "Offenbar hat Hochfelden neuen Halt gefunden."
Die sonst fast zum Alltag gehörenden Geisterscheinungen sind fast gänzlich verschwunden. "Sie finden mit den Gebeten an den Ewig Ruhenden wieder in sein Königreich zurück.", so die Priesterin aus dem Westen.

Häuser der Heilung

Sehr beunruhigend ist die Tatsache, dass viele Geisteskranke in den letzten Wochen in den Städten und Siedlungen Aufsehen bis hin zu Randale verursachten. So hat der Ostmarken-Bund beschlossen, die sog. "Häuser der inneren Einkehr" ins Leben zu rufen. Heilkundige und Seelheilstifter werden gesucht, die dort ihr gutes Werk verrichten können.
Bislang lies das Ordenshaus Neuer Wind verlauten, eines zu errichten, der Tempel in Hochfelden erbaut eins am Rand der Siedlung, und eines wird es in Brückweiler geben. Die gemeinsame Verwaltung verbleibt beim Ostmarken-Bund.

Die Häscher von Nuvellpi gefasst

Wahrlich eine Heldentat, die die jüngeren der Gebrüder Waller mit einigen Gefährten aus fernen Landern vollbrachten. Tatsächlich wurden die Übeltäter gefasst, die Dorfschulzen Sean der Südstation so grausam zugerichtet haben. Vier an der Zahl waren es. Die Beiden, die den Schmied fast zu Tode geprügelt haben und dann gefesselt am Baume sich selbst hinterlassen haben, wurden kurzerhand an diesem gehängt. Eine von Ihnen wurde in den Westen verbannt. Der sogenannte geschlitzte Hexer wurde dem Eisenhaus übergeben. Über Einzelheiten wird mehr oder minder polternd debattiert.

Junges Blut im Ordenshaus

Nicht nur, dass Tobald Waller jüngst durch wagemutige Taten glänzt, nun munkelt man in den Tavernen und Badehäusern, dass er seine Waffenfinesse bei den Rittern und Paladinen des Neuer Wind ausfeilen will. Nene ist sicherlich sehr stolz auf den jüngsten Sprössling.

Keine Hilfe für den Westen?

Hand aufs Herz. Wer von uns möchte in den Krieg in den Westen ziehen? Wer von uns möchte Abschied von seinen Liebsten nehmen und keine Gewissheit zu haben, ob man sie je wiedersieht.
Eine lange und schwere Entscheidung wurde nach so vielen wortreichen Nächten getroffen. Der Bund der Ostmarken kann nicht weitere Krieger und Schwertmaiden versenden. Nach allem, was man so erzählt, waren die immer kehrenden Fragen "wollen wir weitere Verluste erleiden und schlimmstenfalls wehrlos dastehen? Die Orken standen schon einmal vor den Toren Steinwachts. Wer kam da zur Hilfe?"



Bedrückende Nachrichten aus dem Westen

Mutige Kundschafter berichteten von der Lage im Westen: Die Okrra scheinen das Gebiet der Turma teilen zu wollen, indem der sogenannte Wald von Penfynnid nordwestlich der Königsburg quasi unpassierbar gemacht wird. Kleinere Gehöfte, Jagdhütten und Holzfällerlager werden geplündert. So erscheint die Versorgung einzelner Turma-Städte abgeschnitten zu werden. Ein strategischer Zug?
Wehrmeister Sigismund reist diese Tage zur Nuvellpi Südstation, wo sich der Rat der Ostmarken erneut treffen muss. Eines ist ziemlich klar: Hilft der Osten nicht mit mehr Kräften aus, stehen die Okrra vor der Königsburg der Turma und dann auch bald an der Fährinsel - dem Tor zu den Ostmarken.

Westlicher Besuch beim "Diathan An-Yar"

Just trafen die Priesterin Xhenet und ihre Wächterin Eabe in Hochfelden ein. Beide sind spätestens seit dem Klippenheimer Treffen des letzten Sommers bekannt, als u. A. Paladin Fram Stormwall auf Neydh, dem Heerführer Dormias', traf. Die Mission der Priesterin ist es, Brücken des Glaubens zu schaffen und die Angst vor Skrûût zu nehmen. So wird sie einen Schrein errichtet, an dem nicht nur für Verstorbene Fürbitten rezitiert werden können. Xhenet möchte ebenso Gebete für den "letzten Weg", ins Jenseits, das Königreich Skrûût, lehren. So scheint der Tempel der westlichen Götter an Wichtigkeit zu gewinnen.
Ebenfalls wurde nun ein Rabenschlag zwischen Yzimas und Hochfelden eingerichtet.

Es rumpelt in der Mine

Nachdem ein Handelstross der Zwerge auf dem Heimweg zum Eisenhaus von der Südstation Nuvellpi zwischen Gabelheim und Hochweiler überfallen wurde, sind die meist bärtigen Bewohner des Ulguîn mehr als verstimmt. Gestohlen wurde zwar nichts, jedoch sei sowohl ein gutes Bierfass ist zu Bruch gegangen als auch die Geduld von Kirle Bruchsang. "Jetzt bin ich scheints einmal zu oft im Auftrag des Ostmarken-Bundes unterwegs gewesen. Das nächste Mal wird der Rat im Eisenhaus tagen!". Die Zwergin und ihre Begleiter sind von verhülltem Raubgesindel bedrängt worden. "Mir juck's im Barte - dieses Pack wollte mich entführen. Aber mit mir nicht!", grummelt Kirle, als sie den Versuch schilderte, ihr einen Jutesack über den Helm zu stülpen. Dieser verhedderte sich jedoch im Scharnier.
Manch einer könnte an den Vorfall mit Dorfschulzen Sean denken?




Die ersten milden Tage

Kaum zu glauben, doch seit einigen Tagen ist das Wetter in den Steinmarken vergleichsweise mild. In anderen Jahren liegt Schnee und Eis bis tief in den Frühling. Doch bereits jetzt beginnt stellenweise der Frost zu weichen. Krokusse und Schneeglöckchen zieren die Wiesen, Glocken der Ziegen und Schafe sind wieder zu vernehmen. Wird es schon Frühling oder ist dies nur ein vorbeiziehendes warme Lüftchen. Jetzt ist Eile geboten. Viele der Feldhelfer und Stallknechte sind als Miliz im Westen eingesetzt. Die Felder stehen bereit zum bestellen, doch die Leute fehlen.

Ostmarken-Bund tagt

Rauhenwart stellt sich dem Ostmarken-Bund vor. Es ist nun ein Jahr her, seit die Siedler den befestigter Weg an der Handelsstraße zwischen der Wegstation von Steinwacht und der Südstation errichtet haben. Von da aus nach Norden zweigt dieser ab und führt bis zum Fuße der Bergkette und einem kleinen See. Inzwischen haben wir erfahren, das dieses Dorf eine Familie wählt, die als eine Art Bürgermeister oder Oberhaupt fungiert. Wahlen sind zeitlich nicht begrenz, sondern werden je nach Anlass einberufen. So haben Gaalnnar'Lai und Nara'Lai als junges Paar mit vier Kindern unterschiedliche Aufgaben. Während Gaalnnar gerade beim Ostmarken-Bund vorspricht, um über eine Angliederung an die Handelsallianz und den Städtebund zu verhandeln, kümmert sich Weib Nara um Belange des Dorflebens und den Handel.

Bürgermeister MaKallister wird alt?

Jorma MaKallister, der Hochdorff nun seit mehr als 30 Jahren zu seinem Reichtum und der Blüte geführt hat, in der es nun ist, wird vom Zahn der Zeit scheinbar endgültig eingeholt. Seit einigen Wochen habe er Anweisungen erteilt, die höchst zweifelhaft sind. So soll eine Mauer von 20 Fuß errichtet werden, die Hochdorff und Hochfelden trennen soll. Auch habe er versucht, einen Erlass zu erlaubten und unerlaubten Berufen und Religionen aufzusetzen. Zu guter Letzt wollte er die neue Akademie abreißen und außerhalb der Stadt weit im Gebirge wieder errichten lassen. Wird der alte Streit wieder entbrennen? Die einflussreichten Familien stellen einen neuen Bürgermeister. Die MaKallisters, die MaGorrans und die MaFallons sind im Ältestenrat am höchsten angesehen. Richterin Janjira soll die Gemüter beruhigen und erste Gespräche führen. Sina MaKellister erklärt das Verhalten ihres Vaters mit einer Krankheit, die bestimmt bald wieder überwunden sein wird. Man möge nichts übereilen. Inzwischen könne sie wichtige Angelegenheiten selbst bewerkstelligen.




Südstation erschüttert

Wer kennt ihn nicht: Sean, der Dorfschmied und Dorfschulze in der Südstation. Man hört auf seinen Rat und er übernimmt quasi die Bürgermeisterrolle. Seine Güte und ein Weitblick sind ebenso bekannt wie seine Geselligkeit und die Morgenmuffeligkeit. Seine liebe Frau Moire unterstützt ihn mit Rat und Tat und ist die gute Seele des Dorfes. Sie überzeugt ein Jeden spätestens mit einem heißen Grog. Wer hätte gedacht, dass Sean Opfer einer Entfährung werden würde. Zwei Tage lang haben Jäger, Forstklingen und Freunde nach ihm gesucht. Bis sie ihn schließlich etwas ausgehungert am Baume gebunden und geknebelt vorgefunden haben. Es wird nach den Übeltätern gesucht. Sean kann nur zwei mittelgroße junge Männer beschreiben, denn er wurde mit einem Sack über dem Kopf verschleppt. Die Stimmen dieser Männer sind ihm nicht bekannt, was darauf schließen lässt, dass es Fremde sind - "ich werde diese Stimmen aber sofort wieder erkennen", sagt der Schmied verächtlich. Eine erste Spur führte nach Rauhenwart. Denn zur gleichen Zeit sei ein Händler mit bewaffneten Eskorte vor Ort gewesen. Doch leider verläuft sich diese Spur im Sande. Denn Sean kann die Stimme des verdächtigen Händlersohnes nicht mit denen seiner Entführer überein bringen. Hinweise an Hauptmann Jost in der Südstation. Eine Belohnung von 4 Silber, die zur Überführung der Missetäter fährt, wurde ausgeschrieben.

Geistige Krankheiten

Ein Thema, über ungerne gesprochen wird. Hinter vorgehaltenen Händern hört man vermehr von Personen, die von Ängsten und Wahnvorstellungen geplagt werden. Und nein! Es sind nicht die Alten und Senilen. Der kräftige Goran - so erzählt man auf dem Markplatz von Steinwacht - begann aus ganzen Leibeskräften zu schreien und die Alarmglocke zu schellen. Er habe während seiner Nachtwache bei der Ruine der nahegelegenen Motte dunkle Gestalten gesehen. Diese haben sich vereint und sind zu einem Riesen gewachsen, der auf die Stadt zustampfte, um diese zu zermalmen. "Das kommt alles von diesen sogenannten Helden, die Geister und Untote ins Land bringen", so die alte Hilda. "Der sollte mal heiraten, dann hat er keine Zeit mehr für so einen Bödsinn", sagt Danndo der Bäcker. Aber dies scheint nur ein Fall von mehreren zu sein. In Steinwacht berichtet man von etwa 10 Vorfällen plötzlich auftretenden Schwachsinns. In Nuvellpi sogar von drei Duzend. Hochdorff berichtet von etwa 1,5 Duzend. Anfälle mit Zerstöhrungswut, Verfolgungswahn, unentgeltliche Nacktheit sind einige Beispiele. "Nun ist es also bewiesen", so Danndo erneut, "die Nuvellpier sind am irresten von uns. Das liegt am schlechten Burgunder Wein".


2019-20