Die Steinmarken


Geschichten und Gerüchte aus dem Hochland   

Gerüchte...

Hier könnt ihr die aktuellen und sich hartnäckig haltenden Gerüchte nachlesen.




Hochzeit an der Wegstation von Steinwacht

Lange Zeit hat man gemunkelt und Mutmaßungen geäußert, dass die gute Michelle Auberly, ehemalige Magistratin von Nuvellpi, und Wehrmeister Sigismund von Steinwacht so gut miteinander zurechtkommen. Seit Jahren sieht man beide nur im Gespann. So ist es nicht wirklich verwunderlich, dass nun die Hochzeitsglocken läuten und beide trotz des fortgeschrittenen Alters sich ein Versprechen fürs Leben geben. An der Wegstation von Steinwacht soll eine Feier stattfinden, die vielerlei Elemente von Religionen vereinen soll. Die Vorbereitungen laufen rascher als der Strom des Eiswasser. Doch den letzten Schliff der Feierlichkeiten will das Brautpaar erst vor Ort zu einem neuen Brauch in den Steinmarken machen: Zu einer neuen Tradition, die viele Aspekte vereinen soll.

Der Tempel "Diathan An-Yar" in Hochfelden errichtet

Die Götter der westlichen Stämme und Clans haben auch in den östlichen Marken einen Platz gefunden. In der Dyvli-Siedlung Hochfelden ist ein Tempel errichtet worden bzw. wird stetig weiter erweitert, in dem diese Gottheiten ihren Platz erhalten. Einige Priester, die den Glauben bei den Ihrigen weiterhin hoch halten, haben begonnen, Gelder zu sammeln und mit vereinten Kräften ihre Gläubigen anzuleiten, dieses Haus diesen Tempel zu errichten. Die wichtigsten Gottheiten, die hauptsächlich im Westen angebetet werden sind namentlich Gâârch, Lenja, Sâânya, Writanja, Rolgah und Mhéna. Skrûût wird den Traditionen gemäß nicht im Tempel angebetet und nur in kleineren Riten erwähnt.

Kopfgeld und Freiwillige

Forstklingen suchen Freiwillige und vor allem wehrhafte Mutige, die unter der Leitung und strategischer Führung von Forstnarbe den Wald von Nuvellpi von den gefährlichen Pflanzengolems befreien sollen. Durch erhebliche Einschränkungen bei Reisen knickt der Handel in Nuvellpi Stadt ein. Umso weniger verwundert es, dass der Rat einen schnellen Vorstoß gegen diese Wesen vorantreibt. Es werden Gelder und Preise vergeben an jeden, der sich mutig und heldenhaft der Miliz einreiht.

Die östlichen Marken steigen auf

Hinweise verdichten sich, dass die drei Städte der Ostmarken (Hochdorff, Steinwacht und Nuvellpi) sich zu einem Städtebund vereinen wollen. Vor einiger Zeit wurde dieser Vorschlag bereits diskutiert um vereint eine Front gegen den Usurpator-König Dormias in den Westmarken zu bilden. Nun treffen sich wohl an unterschiedlichen Orten Diplomaten um die Eckpunkte der Allianz zu klären. Dabei stoßen bestimmt verschiedene Ansichten aufeinander. Gerüchte rangen sich um das Thema Steuern, welches in Nuvellpi besonders ablehnend betrachtet wird, oder um eine gemeinsame Streitmacht, wie von Steinwacht befürwortet. Den meisten Sprengstoff jedoch wird Land- und Machtverteilung bergen. Wie oder wer soll herrschen? Welche Stadt wird welche Landstriche verwalten - und damit ausbeuten dürfen? Bis Mitte September soll das Bündnis bereits besiegelt werden. Wird dies gelingen?




Nuvellpi Wald

Die Berichte, die dem Magistrat von Nuvellpi immer wieder zu Ohren kommen, verdichten sich. Zunächst hat man es für Hirngespinst abgetan. Wandelnde Büsche und Wesen aus Ranken und Dornen? Doch nachdem sogar Beweise vorgelegt wurden, ist es nicht mehr von der Hand zu weisen!
Nun erklärt sich vielleicht dadurch, warum seit einigen Wochen immer mal wieder Holzfäller und Jäger verschwunden sind. Gerade einer der Jäger soll mit Ranken bewachsen als wandelnde Leiche gesichtet worden sein. Natürlich hat der Magistrat eine abgemilderte Geschichte seiner Witwe erzählt.
Wo kommen sie nur her? Was wollen sie? Und was können wir tun?
Der Magistrat überlegt mit dem Anführer der Forstklingen, Forstnarbe, ob sich eine Säuberungsaktion im Walde als sinnvoll erweisen würde. Immerhin ist die Sicherheit der Arbeiter im Wald gefährdet.

Räuberbande gesichtet

Durch einen couragierten Einsatz im Nuvellpi Wald haben Forstklingen und Helfer einen Trupp von Räubern verfolgt. Diese Unbekannten sind angeblich aus dem Westen über einen Gebirgspass an der Westgrenze im Wald geschlichen. Als sie über diesen zurück fliehen wollten, sind sie baumartigen Wesen in die Zweige gelaufen. Bis auf einen oder zwei haben sie es offensichtlich nicht überlebt. Die Forstklingen berichteten dem Magistrat, dass sie Hilfe von einer Thessalin aus Stauchen, einem Jorn und anderen Mutigen hatten.
Das Offensichtliche und gleichzeitig höchst interessante Merkmal dieser Räuber ist eine rote Tätowierung an einem Auge. Einige von ihnen hatten an diesem Auge sogar eine rote Pupille.

Bekundung des Nuvellpi Magistrats

Besitzurkunden und Gebietszuordnungen inkl. Jagd-, Fäll- und Anbauerlaubnissen sind in einem groß angelegten Unterfangen schlussendlich dokumentiert und beglaubigt worden. Viele der Besitztümer, die zum Einfluss-Gebiet von Nuvellpi gezählt werden, sind neu beurkundet und besiegelt worden. So dass nun die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte nachgeholt wurden und im Rathaus von Nuvellpi Stadt unter Verschluss bewahrt werden.
Der Magistrat möchte an dieser Stelle dem unermüdlichen Gundar McFelden, der sich hauptsächlich um eine korrekte Durchführung und Archivierung der Dokumente kümmert, in hohem Maße den Dank aussprechen.




Handel

Die Preise für Wolle fallen weiter. Zum Leidwesen aller Schafshirten besonders in Steinwacht und kleinerer Höfe ist Wolle nicht mehr so begehrt, wie die Jahre zuvor. Man erzählt sich bereits, dass man sich an neuen Verarbeitungsverfahren aus entfernten Akademien versucht, um aus Wolle noch hochwertigere und feinere Stoffe weben zu können. Dies könnten Luxusbekleidungen für Auftragsarbeiten im Ausland werden man denke gerade an den stetigen Anstieg von Adelshäusern gerade in Stauchen. Jedoch fehlt es noch an mutigen Webereien, diese neuen Verfahren einzusetzen und auszuprobieren.
In den letzten Jahren ist die Rot- und Schwarzwildpopulation extrem angestiegen, so dass sogar Sonderjagdgesellschaften in Nuvellpi Wald stattfanden. Das hat zur Folge, dass Fell, Leder und Pelz im Überfluss vorhanden sind. Selbst der Bedarf bei Händlern im Ausland ist mehr als gedeckt.
Nun ist es nicht schwer, diese beiden Entwicklungen miteinander in Verbindung zu bringen. Und ja. Der versierte Händler Carbonius mit grenzüberschreitender Marktkenntnis bestätigt das. Der Überschuss an Leder und Fell ist zur Herstellung von günstigeren Jacken und Hosen eingesetzt. Damit wird Wolle zu einer teureren Alternative und gerade in den Zeiten, in denen man immer noch die Nachwirkungen des Krieges im Westen spürt, eine zweite Wahl.
Ob sich die Preise stabilisieren können, bleibt abzuwarten, ist aber kurzfristig nicht zu erwarten.

Aus dem Wald von Nuvellpi

Einige Jahre sind wir von schrecklichen Nachrichten über vermisste oder getötete Personen verschont geblieben. Der Schreck sitzt daher umso tiefer. In Nuvellpi Wald sind erneut Jäger verschwunden. Auch einige Holzfäller werden nach wie vor vermisst. Die Familien der Vermissten sind verzweifelt. Einer der Jäger - Oswald - hinterlässt seine Frau mit 11 Kindern.
Der Wald von Nuvellpi war schon immer ein gefährliches Gebiet. Gerade die westlichen Ecken an der Gebirgskette entlang sind noch vor drei Jahren von den sogenannten Wargen - große Wölfe, die sich auch auf den Hinterbeinen fortbewegen können - bewohnt worden. Doch sind diese, soweit bekannt, verschwunden.
Ein verletzter Jäger berichtet von einer Rotte Wildschweine, die seinen Jagdbegleiter umgerannt haben.
Dennoch bleibt es ein Rätsel. Wo sind die Magister, die gefährliche Expeditionen finanzierten, um genau solchen Rätseln auf den Grund zu gehen.




Giftanschlag im Ordenshaus Neuer Wind

Düstere Stimmung herrschte in dem sonst so besinnlichen Haus. Die Schreiberin und Schülerin des Magister Pekkehardt hat den Paladin Fram Stormwall vergiftet. Mittäter ist die Wahrsagerin Kayla, die die treibende Kraft im Hintergrund war. Das Motiv der beiden Frauen war unterschiedlich: während Schreiberin Marena aus großer Angst vor den Westmarken handelte, hat Kayla beschlossen, die Tragik ihres Lebens auf Andere zu übertragen. Keiner solle den Westen erkunden oder gar ändern sollen. Zu viel sei geschehen. "Fühlen sich die Ostmarken tatsächlich als das Maß aller Dinge?" - so Kayla. "Überlasst den Westen sich selbst ihr könnt es nicht aufhalten." Für den Urteilsspruch der beiden ist Sigismund zuständig, da das Ordenshaus sich in Steinwacht befindet: Kayla und Marena wurden gebrandmarkt und müssen die Ostmarken verlassen. Sie werden nun in Nuvellpi, Hochdorff und Steinwacht als Ausgestoßene erkannt. Zu guter Letzt sei erwähnt, dass Fram wieder wohlauf ist. Dank der Mithilfe tapferer Streiter und Besucher der Steinmarken wurde dieses Komplott aufgedeckt und gelöst.

Eine Weihe zum Paladin

Eine Weihe zum Paladin Ritter Ellewind Friedmuth zu Wahnwucht vom Ordenshaus Neuer Wind in Steinwacht wird zum Paladin geweiht. Trotz widriger Umstände hat Ellewind seinen Ehrentag feiern können und bekam das Abzeichen des Ordens durch Fram Stormwall. Innerhalb eines Jahres und einem Tag muss der junge Ritter nun einen öffentlichen Schrein des Ordens errichten.

Götter, Boten und andere Wesenheiten

In der Nähe von Steinwacht habe ein Wesen sein Unwesen getrieben. Unschuldige Bürger wurden verführt, um den rechten Pfad zu verlassen. Es wird von Blutopfern und körperlichen Ausschreitungen gesprochen. Nähere Details sind maximal unter vorgehaltener Hand zu verkünden. Glücklicher Weise haben sich reisende Helden der Steinmarken und bekannte Persönlichkeiten aus Talon und Stauchen dem seltsamen Wolfswandler angenommen. Dieser abtrünnige Götterbote aus fernen Landen wurde mit Gift, Feuer, Gebeten und schnittiger Waffengewalt bearbeitet und bezwungen. Die Geschichten rund um den Boten des Gottes Tior aus Engonien fand also sein Ende. Wir hoffen, die Gunst des Gottes erlangt zu haben am besten mit dem Fernbleiben weiterer Gesandtschaft.

Dyvli Dorf im Westen von Orken befreit

Nach den neuesten Nachrichten von Kundschaftern aus dem Westen ist das Dyvli Dorf namens Ysgalpen von Orks und Barbaren befreit worden. Die Überlebenden des Dorfes haben beschlossen, sich diesem Dormias anzuschießen. Dormias ist selbst ernannter König des Reiches Skrûût.

Wieder Kämpfe im Westen

Das Volk der Rhona und die verbleibenden Turma um König Marbod haben sich zusammengeschlossen. Vereint haben sie das besetzte Gebiet des Dormias angegriffen. Leider war diese Taktik nicht von Erfolg gekrönt. Sie konnten zurück geschlagen werden. So die letzten Berichte der Kundschafter aus dem Westen stimmen, setzen die Anhänger des Dormias dunkle Magie ein, um die Lager der Angreifer im Vorfeld einer Schlacht zu verwirren und auszuschalten. Die Unsicherheit unter den Bürgern in den Ostmarken steigt.




Eisiger Wind

Nuvellpi Stadt: Der Rat von Nuvellpi hat aufgrund eines Ersuches von Ratsmitglied McFelden beschlossen, sämtliche Besitzansprüche zu prüfen. Angeblich soll gerade die Zugehörigkeit von Gehöften und Jagdgebieten zu den jeweiligen Städten geklärt werden. "Aufgrund des Handels und des offenen Marktes" - so hieß es wohl in einer Kundmachung des Rates. Nachzulesen ist die am Rathausbrett in Nuvellpi neben der Schenke Zum Feuchten Eck.

Das Wetter: "Ein harter Winter deutet immer auf einen tollen Sommer hin", so heißt es am Stammtisch in Linas Taverne. "Schneit es stark, leuchten die Sterne hell.", "Ein kurzer Winter hingegen bringt viel Nebel und Regen im Sommer." Wie man es dreht und wendet. Die Prognosen stimmen. Gerade die älteren Menschen geben sich gerne diesen Weisheiten hin, die ja jedes Jahr aufs Neue gedeutet werden. Der starke und ebenso eisige Wind, meist aus nördlicher Richtung, ist dennoch für viele ein Rätsel. Selbst die Ältesten erinnern sich nicht an ein derartiges Wetterphänomen. "Viel Wind gab es schon immer", so Bauer Harthward, "aber es ist ja so, als ob meine Holde Durchzug gemacht hat. Und das seit Wochen". Gerade deshalb kommen oft Fragende zum Ordenshaus in Steinwacht. Der Neue Wind deutet es als ein Zeichen: "Eine erhebliche Veränderung an der festen Ordnung ist geschehen. Die Auswirkungen können wir noch nicht erkennen."

Dyvli: Allerorts sind die vertriebenen und der Heimat beraubten Dyvli vertreten. Nördlich von Hochdorff ist eine Siedlung "Hochfelden" gegründet. Am Ostufer des Eiswasser gibt es eine kleine Siedlung, die eng mit den Fährleuten zusammen arbeitet. In den Städten sind einige untergebracht und auf den einzelnen Gehöften leben immer mal wieder eine oder bis zu 5 Familien. Dies ist das erste Jahr, an dem sich das Volk der Dyvli nicht wie Flüchtlinge fühlt. Sie sind aufgenommen und in die Gemeinschaft und Gemeinden integriert. Wen wundert es. Die Dyvli sind es gewohnt, anzupacken statt viele Worte zu verlieren. Vielleicht liegt es auch daran, dass nicht alle von ihnen eine Sprache sprechen, die wir verstehen.


2018