Die Steinmarken


Geschichten und Gerüchte aus dem Hochland   

Gerüchte...

Hier könnt ihr die aktuellen und sich hartnäckig haltenden Gerüchte nachlesen.




Eiswind zieht durch die Steinmarken

Ein Eiswind von hoher Geschwindigkeit durchzog kürzlich tagelang die Steinmarken von Ost nach West. Plötzlich sanken die Temperaturen auf zweistellige Minusgrade und ein starker Sturm brachte Alles dazu ein geschütztes Plätzchen aufzusuchen. Bauer Alfred aus Steinwacht berichtet bekümmert, dass einige Schafe auf der Weide im Stehen direkt eingefroren wurden. Sie stehen dort immer noch wie Statuen. In Hochdorff sind Scheiben zu Bruch gegangen so klirrend war die Kälte und in Nuvellpi ist ein Kohlenmeiler einfach ausgegangen! Wer weiß, wie viele es noch erwischt hat, die sich nicht in Sicherheit bringen konntenů Erst Feuer, dann Eis. Ein verrückter Monat!

Kommen jetzt die Orken?

Seit dem Eiswind sind die Temperaturen weiterhin ungewöhnlich kalt. So kalt, dass Felle jetzt wieder modisch sind. Es wird nun durch alle Dörfer und Tavernen diskutiert, ob dies eine Orkenwanderung aus dem Westen begünstigt. Gerüchterweise friert bereits der Eiswasser an einigen Stellen zu. Wehrmeister Sigismund warnt bereits, dass der Bund aufmerksam die Ufer und Orkenwege von damals beobachten muss. Und falls die Orken kommen sollten, stehen dann Dormias und Marbod mit ihren Turma dazwischen?




Feuerunglück in Steinwacht

In der ersten Märzwoche ist in die Taverne in Steinwacht niedergebrannt. Das Unglück ereignete sich zur Abendstunde, als die Taverne gut besucht war. Nur Dank des beherzten Einsatzes der Tavernenbesitzerin und ihres Angestellten konnte eine Tragödie verhindert werden und niemand kam zu Tode. Es gab einige Verletzte, unter anderem die Retter selbst, aber alle werden vollständig genesen. Die Brandursache ist bislang ungeklärt, man geht aber von einem Unfall aus. In Steinwacht wird nun über einen geeigneten Standort diskutiert, wo die Taverne wiederaufgebaut werden soll. Derweil wird Lina bei ihrem Vater wohnen.

Gabelheim brennt lichterloh!

Etwa zwei Wochen nach den verheerenden Waldbränden in Nuvellpi, gab es auch ein Unglück in Gabelheim. Und auch hier traf es die Taverne, genaugenommen die Wegstation. Nach alledem riecht es für manch einen nach Brandstifterey, wo doch die Zeitabstände zwischen allen Bränden durchaus für einen Reisenden schaffbar seien. Doch, so versichert hier Hauptmann Jost, der das Kommando der Forstklingen in Gabelheim hat, war es tatsächlich ein Unfall aus Leichtsinn. Im Kaminzimmer der Herberge stürzte ein Kerzenleuchter auf ein Bärenfell. Die betrunkenen Gäste versuchten mit ihren Getränken zu löschen, welches sie vergaßen hochprozentig war. Obendrein kippte jemand eine Schüssel voll in Öl eingelegte Knoblauchzehen hinzu und der Brand geriet außer Kontrolle. Fragen verbittet man sich an dieser Stelle. Die Verletzten werden die Erinnerungen von nun an als Mahnung an andere zeigen, die Familie der Herberge ist fest entschlossen den Wiederaufbau zu wagen und sowohl Nuvellpi als auch Steinwacht signalisierten bereits Unterstützung. Von Glück kann man sagen, dass steinmärkische Herbergen meist etwas abseits liegen - nicht nur zum Lärmschutz sondern auch zum Brandschutz scheint's.

Siedlerkarawane zieht durch

Vor kurzem ist eine große Siedlerkarawane über die Hochlandpforte in die Steinmarken gekommen und zieht Richtung Westen. Die Siedler machten in Hochdorff Halt und sorgten dort für großes Aufsehen. Es waren um die 30 Menschen, darunter Familien, Handwerker und Bauern. Ihr Anführer scheint der Kundschafter zu sein. Sie führen Planwagen und Vieh mit. Natürlich versuchte man herauszufinden woher sie kommen und wohin sie ziehen wollten, jedoch verweigerten sie fröhlich die Aussage. Sie gaben kund: "Wir haben von einem freien Land im Süden gehört. Und wie es scheint befindet es sich im Aufbruch! Wir wollen mithelfen. Wir suchen uns ein schönes Fleckchen Erde um es zu besiedeln, zu bestellen und fruchtbar zu machen. Ja, zur Not werden wir uns auch zu Wehr stellen." So sagte es ihr Kundschafter, der womöglich zuvor schon in Hochdorff gesehen wurde. Nachdem sie noch ein Duzend Ziegen gekauft haben und sich ein paar Tage erholten, zogen sie weiter. Man ist gespannt, wo sie sich niederlassen wollen.




Akademie in Hochdorff

Der Ostmarkenbund hat beschlossen die erste Magie- und Gelehrtenakademie in Hochdorff zu gründen. Finanziert wird das Unterfangen durch die Familie MaGorran und Akademiestadt in Stauchen. Akademiestadt entsendet Magister und Dozenten, die nach freier Entscheidung lehren und studieren dürfen. Weitere werden gesucht. Außerdem werden zehn umfangreiche Buchwerke, die die Grundlagen der akademischen Ausbildung in Stauchen bilden, gestiftet. Die Familie MaGorran spendet Gelder zum Kauf und Errichten von Gebäuden und Einrichtungen. Es wird ein Gründungs-Konzil gebildet, welches aus Lynn MaGorran als Obermagistratin, zwei Dozenten aus Akademiestadt, Magister Pekkehardt von Hewler und Alchemistin Dalia Figulon aus Nuvellpi besteht. Sobald die Akademie ihren Betrieb aufnehmen kann soll das tatsächliche Konzil zur Leitung der Akademie gewählt werden.

Bündnisrolle des Ostmarkenbundes veröffentlicht

Nach dem formellen Bündnis der Ostmarken zum Ostmarkenbund im Septembris 619 nach stauchischer Zeitrechnung wurden die Ergebnisse zusammengefasst und durch die Delegierten verabschiedet. Diese Bündnisrolle wurde nun fertiggestellt und an allen Orten der Ostmarken veröffentlicht, angeschlagen und verlesen. Bündnisrolle der Ostmarken

Neue Zeitrechnung, es herrscht das 2. Bündnisjahr (BJ)

Angemessen an der Bedeutung wurde wenig später bemerkt, dass es Zeit ist sich nicht an die Zeitrechnung benachbarter Staaten zu orientieren, sondern eine eigene Zeitrechnung zu benennen. Es wird bekannt gegeben, dass das Jahr des Bündnisschlusses das 1. Bündnisjahr - kurz BJ - war und wir somit nun das 2. BJ schreiben. Die Gelehrten der Ostmarken rekonstruieren und katalogisieren bereits vergangene Ereignisse, die mit "vor dem Bündnis" datiert werden - kurz vB. Ein Jahr Null gibt es somit nicht, wie in manch anderen Ländern gebräuchlich. Beispielsweise wurde der Sieg über die Untotenkönigin Tyrasha im Jahre 3 vB errungen (616 nach stauchischer Zeitrechnung).




Nuvellpi Wald in Flammen

Nicht, dass Nuvellpi momentan zu wenig Herausforderungen hätte. So sind aus unerklärlichen Gründen gigantische Brände ausgebrochen. Nach Berichten von Jägern brach er urplötzlich aus und verbreitete sind in rasender Geschwindigkeit. Wie von Geisterhand sind mehrere Gebiete gleichzeitig betroffen, so dass man nicht von Zufällen sprechen kann. Es wird im Rat schon hitzig über Brandstifterei und böser Magie gesprochen. Mag es auch einen guten Nebeneffekt haben, dass dieses Gestrüpps im Wald dezimiert wurde. So sind einige Blockhütten und Unterstände verbrannt, die im Laufe der Jahre Jäger und Holzfäller errichteten. Angeblich sollen die größten der Brände ganz im Westen des Waldes, imWestholztal, und im Nordwesten, im Dunkeltal, wüten. Das Schemental zwischen Südstation und Nuvellpi-Stadt ist derzeit überwiegend frei und passierbar. Rauch und Feuerschein ist weit über den Wald hinaus sichtbar.

Sterndeuter ratlos

Seit dem Sommer ist eine Konstellation am Himmel sichtbar, die Gelehrte in keiner Schrift wieder finden. Auch wäre es unmöglich, dass es plötzlich neue Sterne am Himmelszelt geben würde, die dieses Bild nun vervollständigen. Es ist ein Rätsel - nach wie vor. Den einzigen Hinweis, auf den man sich stützen könne, ist eine krude Weissagung, die seit fast einem Jahr in den Tavernen der Steinmarken ihre Kreise zieht: "Die Sterne formen ein bestimmtes Bild aus der Vergangenheit. Sie deuten auf ein Ereignis hin, dass angeblich nur einmal in jedem Zeitalter auftritt. Angeblich soll dies eine große Veränderung mit sich bringen.


2019