Die Steinmarken


Geschichten und Gerüchte aus dem Hochland   

Gerüchte...

Hier könnt ihr die aktuellen und sich hartnäckig haltenden Gerüchte nachlesen.




Ostmarken-Bund beschließt weitere Schritte

Vor einigen Tagen hat sich der Ostmarken-Bund in Hochdorff getroffen. Diese Vertreter waren zugegen: Sina MaKallister für Hochdorff, Gerard Sautienne für Nuvellpi, Wehrmeister Sigismund für Steinwacht, Kirle Bruchsang für die Zwerge und Meister Gwelistean für Khimara.
Fram Stormwall bekommt den Auftrag, Maßnahmen zu treffen, um eine baldige Kontaktaufnahme mit dem Herrscher Dormias, Herrscher Marbod der Turma und Vertreter der Rhona zu erwirken. Für die Ostmarken ist eine Sicherung des Westens und ein Schutz vor den Orken enorm wichtig. Etwaige andere Fehden müssen zwischenzeitlich weichen, bis die Bedrohung durch die Orks und mutmaßlich auch den Okrra entfällt. Fram ist weiterhin berechtigt, falls er selbst nicht reisen kann, eine Vollmacht an Angehörige des Ordens Neuer Wind weiter zu reichen.

Leerstehende Häuser und Gehöfte

sollen überall in den Steinmarken von den drei Schutzstädten gesichtet werden. Wichtig hierbei soll sein, möglichst wenig Unterschlupf für nicht gemeldete Räuber oder Vagabunden zu bieten. Gerade durch den enorm kalten Einbruch vor einigen Wochen sind viele in die Städte gezogen. Sollten diese Gebäude weiterhin ohne Nutzung sein, soll bis Herbst ein Abbau und eine Neuverteilung der Baumaterialien erfolgen. Diese Aufgabe werden im ersten Schritt die Städte in ihrem Einflussbereich verantworten, im zweiten Schritt des Abbaus werden gegebenenfalls die Zwerge ein fachkundiges Auge darauf richten.

Magister treffen ein

Der Umbau und die Erweiterung eines Wirtshauses in Hochdorff zur neuen Akademie hat begonnen. Die Wirtsläute MaHarris haben sich mit Freude bereit erklärt, das viel zu üppig gestaltete Gebäude aufzugeben, und dafür ein von den MaGorrans freigestelltes Häuschen mit kleinerer Stube zu übernehmen. "In unserem fortgeschrittenen Alter ist dies die bessere Wahl. Ich muss auch nicht mehr so viele Krüge putzen und fegen. Ach … die Gicht, der Rücken und der Nacken …" stimmt Zaya MaHarris zu, "und die freundliche Spende...".
Indes sind die beiden frisch akademisierten Magister aus Stauchen eingetroffen: Magister Leander Tassilo Salvius zu Traufstein-Kaltenfels und Magistra Fjodora Eudocia Vaporea von Düstertann. Ersterer wird einen Lehrstuhl in Heilmagie und Kräuterkunde begleiten, während die Magistra Schutzmagie und Alchemie dozieren wird. Beide beherrschen ebenfalls die Ritualkunde. Natürlich werden auch allgemeine Lehren angeboten wie Lesen und Schreiben, Calligraphie, Elbisch und Zwergisch. Ein Lehrplan wird aktuell noch ausgearbeitet.
Anfang des 3. Bündnisjahres soll die Akademie festlich eröffnet werden. Bewerbungen bis dahin können beim Bürgermeisterhaus kundgetan werden.

Wundersame Aufforstung der Brandorte im Nuvellpi Wald

Von aufgebrachten Jägern und Holzfäller wurde berichtet, dass dieses sich bewegende Gestrüpp wohl selbstständig angefangen hat, die großflächig abgebrannten Stellen im Wald neu zu bepflanzen. Neben Dornengewächsen, teils sogar giftigen Schlingpflanzen sind aber auch Obstbäume und Großtannen gesichtet worden. Forstklingen bestätigten die Gerüchte.
Allerdings sei es nach wie vor schwierig und hochgradig gefährlich in den Wald – vor allem den westlichen Teil des Waldes zu betreten. Das Gestrüpp reagiert auf Sicht mit aggressiven Verhalten, wirft sogar spitze Äste und schneidende Blätter um sich. Höchste Vorsicht ist geboten.
Ein kleiner Wermutstropfen: Das Gestrüpp ist weg von Nuvellpi Stadt, Brückweiler und der Südstation gewandert.




Nachrichten aus dem Westen

Kaum zu glauben, endlich nach Wochen erreichte ein Läufer der Dyvli die Fährinsel. Und er wurde sogar begleitet – eine Kriegerin von König Dormias. Offensichtlich ist, dass beide das Zeichen des Skrûût auf der Stirn haben, aber ihre Clanfarben – Dyvli oder Turma – noch tragen.
Dem Ende der Kräfte nahe, berichten die beiden, dass das Dyvli Dorf Ysgalpen erneut überrannt wurde. Die Häuser und Behausungen sind teilweise niedergebrannt worden. Die Gegner drängen nun auf die andere Seite des Flusses auf das Land, das Dormias besetzt hält. Von nördlichen Morlyn-See aus sind sogar zwei der Kampfschiffe der Rhona aus ihrem Versteck gebrochen, um das Übersetzen der Feinde zu verhindern. Halten die Völker im Westen in Zeiten der Not doch zusammen?
Auf die Frage hin, wie viele Orken das wohl geschätzt wären, wird nur der Kopf geschüttelt. Keine! Es sind Okrra. Gut gerüstete Krieger, die kampferprobt sind. Sie werden von Frauen begleitet, die Flüche und Giftwolken erwirken, um die Reihen der Verteidiger zu durchbrechen. Diese Frauen scheinen sogar die Horden der Angreifer anzuführen. Es scheint eine Kraft zu sein, die die Okrra aufgebaut haben, die bislang unbekannt schien. Diese Krieger sind keine Orks und keine Menschen. Sie tragen die Farben der Okrra und sehen ihnen so ähnlich, dass man sagen würde, dass sie Okrra sind. Doch unterscheiden sie sich von den bisherig berichteten ziellosen und dümmlichen Halborks, wie die Turma sie im Westen von ihrem Gebiet vertrieben haben.
Die Dormianerin, wie sie genannt werden will, berichtet zudem, dass zuvor eine dieser Frauen mit den Grenztruppen von Dormias gesprochen habe. Sie habe gedroht, anzugreifen, wenn sie nicht unbehelligt das Gebiet bis zu den Turma gelassen werden. Anscheinend ist die Königsburg für die Okrra extrem wichtig. Oder ist es nur eine Fehde zwischen den beiden Clans?

Siedler finden neue Heimat

In den Tavernen der Marken wird heiß über die Neuzugänge diskutiert. Wo kamen sie her? Was haben sie vor? Wollen sie bleiben oder weiter ziehen? Die Antwort, zumindest auf die letzte Frage, kann Carbonius beantworten. Mit seinem Handelszug gerade auf Nuvellpi Stadt an der Wegstation zu Steinwacht angekommen berichtet er folgendes:
Zwischen der Wegstation zu Hochweiler und Gabelheim wird gerade eine Abzweigung der bekannten Handelsstraße befestigt. Dort sind auch bereits die neuen Steinmarken Bewohnen dabei, eine Herberge zu errichten. Von da aus soll ein befestigter Weg nach Norden abzweigen bis zum Fuße der Bergkette und einem kleinen See. Noch sieht man die Wagen und Karren im Kreise um ein großes Gemeinschaftsfeuer gestellt. Doch bereits von Weitem hört man Frauen und Männer rufen, klopfen, hämmern, zimmern … Ein neues Dorf scheint zu entstehen. Auf dem Wegweiser an der Kreuzung steht der Name "Rauhenwart".




Eiswind zieht durch die Steinmarken

Ein Eiswind von hoher Geschwindigkeit durchzog kürzlich tagelang die Steinmarken von Ost nach West. Plötzlich sanken die Temperaturen auf zweistellige Minusgrade und ein starker Sturm brachte Alles dazu ein geschütztes Plätzchen aufzusuchen. Bauer Alfred aus Steinwacht berichtet bekümmert, dass einige Schafe auf der Weide im Stehen direkt eingefroren wurden. Sie stehen dort immer noch wie Statuen. In Hochdorff sind Scheiben zu Bruch gegangen so klirrend war die Kälte und in Nuvellpi ist ein Kohlenmeiler einfach ausgegangen! Wer weiß, wie viele es noch erwischt hat, die sich nicht in Sicherheit bringen konnten… Erst Feuer, dann Eis. Ein verrückter Monat!

Kommen jetzt die Orken?

Seit dem Eiswind sind die Temperaturen weiterhin ungewöhnlich kalt. So kalt, dass Felle jetzt wieder modisch sind. Es wird nun durch alle Dörfer und Tavernen diskutiert, ob dies eine Orkenwanderung aus dem Westen begünstigt. Gerüchterweise friert bereits der Eiswasser an einigen Stellen zu. Wehrmeister Sigismund warnt bereits, dass der Bund aufmerksam die Ufer und Orkenwege von damals beobachten muss. Und falls die Orken kommen sollten, stehen dann Dormias und Marbod mit ihren Turma dazwischen?




Feuerunglück in Steinwacht

In der ersten Märzwoche ist in die Taverne in Steinwacht niedergebrannt. Das Unglück ereignete sich zur Abendstunde, als die Taverne gut besucht war. Nur Dank des beherzten Einsatzes der Tavernenbesitzerin und ihres Angestellten konnte eine Tragödie verhindert werden und niemand kam zu Tode. Es gab einige Verletzte, unter anderem die Retter selbst, aber alle werden vollständig genesen. Die Brandursache ist bislang ungeklärt, man geht aber von einem Unfall aus. In Steinwacht wird nun über einen geeigneten Standort diskutiert, wo die Taverne wiederaufgebaut werden soll. Derweil wird Lina bei ihrem Vater wohnen.

Gabelheim brennt lichterloh!

Etwa zwei Wochen nach den verheerenden Waldbränden in Nuvellpi, gab es auch ein Unglück in Gabelheim. Und auch hier traf es die Taverne, genaugenommen die Wegstation. Nach alledem riecht es für manch einen nach Brandstifterey, wo doch die Zeitabstände zwischen allen Bränden durchaus für einen Reisenden schaffbar seien. Doch, so versichert hier Hauptmann Jost, der das Kommando der Forstklingen in Gabelheim hat, war es tatsächlich ein Unfall aus Leichtsinn. Im Kaminzimmer der Herberge stürzte ein Kerzenleuchter auf ein Bärenfell. Die betrunkenen Gäste versuchten mit ihren Getränken zu löschen, welches sie vergaßen hochprozentig war. Obendrein kippte jemand eine Schüssel voll in Öl eingelegte Knoblauchzehen hinzu und der Brand geriet außer Kontrolle. Fragen verbittet man sich an dieser Stelle. Die Verletzten werden die Erinnerungen von nun an als Mahnung an andere zeigen, die Familie der Herberge ist fest entschlossen den Wiederaufbau zu wagen und sowohl Nuvellpi als auch Steinwacht signalisierten bereits Unterstützung. Von Glück kann man sagen, dass steinmärkische Herbergen meist etwas abseits liegen - nicht nur zum Lärmschutz sondern auch zum Brandschutz scheint's.

Siedlerkarawane zieht durch

Vor kurzem ist eine große Siedlerkarawane über die Hochlandpforte in die Steinmarken gekommen und zieht Richtung Westen. Die Siedler machten in Hochdorff Halt und sorgten dort für großes Aufsehen. Es waren um die 30 Menschen, darunter Familien, Handwerker und Bauern. Ihr Anführer scheint der Kundschafter zu sein. Sie führen Planwagen und Vieh mit. Natürlich versuchte man herauszufinden woher sie kommen und wohin sie ziehen wollten, jedoch verweigerten sie fröhlich die Aussage. Sie gaben kund: "Wir haben von einem freien Land im Süden gehört. Und wie es scheint befindet es sich im Aufbruch! Wir wollen mithelfen. Wir suchen uns ein schönes Fleckchen Erde um es zu besiedeln, zu bestellen und fruchtbar zu machen. Ja, zur Not werden wir uns auch zu Wehr stellen." So sagte es ihr Kundschafter, der womöglich zuvor schon in Hochdorff gesehen wurde. Nachdem sie noch ein Duzend Ziegen gekauft haben und sich ein paar Tage erholten, zogen sie weiter. Man ist gespannt, wo sie sich niederlassen wollen.




Akademie in Hochdorff

Der Ostmarkenbund hat beschlossen die erste Magie- und Gelehrtenakademie in Hochdorff zu gründen. Finanziert wird das Unterfangen durch die Familie MaGorran und Akademiestadt in Stauchen. Akademiestadt entsendet Magister und Dozenten, die nach freier Entscheidung lehren und studieren dürfen. Weitere werden gesucht. Außerdem werden zehn umfangreiche Buchwerke, die die Grundlagen der akademischen Ausbildung in Stauchen bilden, gestiftet. Die Familie MaGorran spendet Gelder zum Kauf und Errichten von Gebäuden und Einrichtungen. Es wird ein Gründungs-Konzil gebildet, welches aus Lynn MaGorran als Obermagistratin, zwei Dozenten aus Akademiestadt, Magister Pekkehardt von Hewler und Alchemistin Dalia Figulon aus Nuvellpi besteht. Sobald die Akademie ihren Betrieb aufnehmen kann soll das tatsächliche Konzil zur Leitung der Akademie gewählt werden.

Bündnisrolle des Ostmarkenbundes veröffentlicht

Nach dem formellen Bündnis der Ostmarken zum Ostmarkenbund im Septembris 619 nach stauchischer Zeitrechnung wurden die Ergebnisse zusammengefasst und durch die Delegierten verabschiedet. Diese Bündnisrolle wurde nun fertiggestellt und an allen Orten der Ostmarken veröffentlicht, angeschlagen und verlesen. Bündnisrolle der Ostmarken

Neue Zeitrechnung, es herrscht das 2. Bündnisjahr (BJ)

Angemessen an der Bedeutung wurde wenig später bemerkt, dass es Zeit ist sich nicht an die Zeitrechnung benachbarter Staaten zu orientieren, sondern eine eigene Zeitrechnung zu benennen. Es wird bekannt gegeben, dass das Jahr des Bündnisschlusses das 1. Bündnisjahr - kurz BJ - war und wir somit nun das 2. BJ schreiben. Die Gelehrten der Ostmarken rekonstruieren und katalogisieren bereits vergangene Ereignisse, die mit "vor dem Bündnis" datiert werden - kurz vB. Ein Jahr Null gibt es somit nicht, wie in manch anderen Ländern gebräuchlich. Beispielsweise wurde der Sieg über die Untotenkönigin Tyrasha im Jahre 3 vB errungen (616 nach stauchischer Zeitrechnung).




Nuvellpi Wald in Flammen

Nicht, dass Nuvellpi momentan zu wenig Herausforderungen hätte. So sind aus unerklärlichen Gründen gigantische Brände ausgebrochen. Nach Berichten von Jägern brach er urplötzlich aus und verbreitete sind in rasender Geschwindigkeit. Wie von Geisterhand sind mehrere Gebiete gleichzeitig betroffen, so dass man nicht von Zufällen sprechen kann. Es wird im Rat schon hitzig über Brandstifterei und böser Magie gesprochen. Mag es auch einen guten Nebeneffekt haben, dass dieses Gestrüpps im Wald dezimiert wurde. So sind einige Blockhütten und Unterstände verbrannt, die im Laufe der Jahre Jäger und Holzfäller errichteten. Angeblich sollen die größten der Brände ganz im Westen des Waldes, imWestholztal, und im Nordwesten, im Dunkeltal, wüten. Das Schemental zwischen Südstation und Nuvellpi-Stadt ist derzeit überwiegend frei und passierbar. Rauch und Feuerschein ist weit über den Wald hinaus sichtbar.

Sterndeuter ratlos

Seit dem Sommer ist eine Konstellation am Himmel sichtbar, die Gelehrte in keiner Schrift wieder finden. Auch wäre es unmöglich, dass es plötzlich neue Sterne am Himmelszelt geben würde, die dieses Bild nun vervollständigen. Es ist ein Rätsel - nach wie vor. Den einzigen Hinweis, auf den man sich stützen könne, ist eine krude Weissagung, die seit fast einem Jahr in den Tavernen der Steinmarken ihre Kreise zieht: "Die Sterne formen ein bestimmtes Bild aus der Vergangenheit. Sie deuten auf ein Ereignis hin, dass angeblich nur einmal in jedem Zeitalter auftritt. Angeblich soll dies eine große Veränderung mit sich bringen.


2019