Die Steinmarken


Geschichten und Gerüchte aus dem Hochland   

Gerüchte aus 2016

Hier könnt ihr die vergangenen Gerüchte nachlesen.



Sieg!

Der Krieg, der über die Ostmarken hereinbrach, ist vorbei! Alles weitere liest hier:

Epilog



Vor dem Sturm

Die Flüchtlinge der Dyvli beweisen gerade, dass sie nicht nur eine Belastung für die Ostmarken sind. Gewohnt an ähnlich schwere Anbaubedingungen im Westen führen sie eine neue Methode des Anbaus in Hochdorff ein. Eine Kolonie von Dyvli hat im Norden von Hochdorff ein Gehöft aus Häusern mit Bienen- und Rinderzucht errichtet. Drumherum bauen sie den sog. Gemüsekohl und Flachs an. Gemüsekohl kann man essen, als Viehfutter verwenden und zu Öl verarbeiten. Vorteil ist auch, dass die Bienen diese Frühblüher nutzen, um bereits im April hohe Mengen an Honig zu erzeugen. Aktuell nutzen die Dyvli den Herbst, um die Häuser zu bauen und Steine und Felsen aus der Erde zu graben. Somit wäre ein Teil des Nahrungsnachschubs für den nächsten Sommer gesichert. Viele der wieder genesenen Krieger und ein paar weitere Freiwillige haben sich den steinwachter Wächtern und Forstklingen angeschlossen um ihren Teil für den bevorstehenden Kampf beizutragen.

Wehrmeister Sigismund von Steinwacht lässt seit zwei Wochen alle waffenfähigen Männer und Frauen mit den zur Verfügung stehenden Waffen - Speere, Messer und auch Werkzeuge - an festgelegten Zeiten trainieren. Somit wird bekannt, dass Steinwacht eine Bürgermiliz von knapp 300 Menschen aushebt. Gerade die Dyvli beteiligen sich rege. Mit Ausnahme weniger, die als Offiziere dienen sollen, werden alle Steinwachter Wächter bis Ende des Monats nach Gabelheim verlegt werden. Unter anderem dient nun der jahrelang in Steinwacht lebende Nepomuk als einer der Hauptleute von Sigismund als Kommandeur der Wächter in Steinwacht oder an der nahen Wegstation, wenn der Wehrmeister oder der aktuelle Anführer der steinwachter Wächter, Fram Stormwall der ehemalige Lichtenfelser Paladin, nicht anwesend sind.

Ein Trupp von knapp zwanzig bis an die Zähne bewaffneter und schwer gerüsteter Zwerge zog vor wenigen Tagen bereits grimmig gen Nuvellpi. Ebenfalls ziehen seit einigen Tagen Versorgungswagen aus Hochdorff nach Gabelheim. Dort entwickelt sich ein Zeltlager mit Vorräten, bewacht von Forstklingen und Steinwachter Wächtern. Während der örtliche Herbergswirt versichert, dass er "diesmal nicht wegziehe und natürlich hier die Stellung halten wolle" laden die Tavernenbesitzer zu Trunk und Spiel ein. Wahrlich, an Kundschaft mangelt es dieser Tage nicht!



Aktuelles aus dem Sommer

Große Regenfälle und plötzliche Eisschmelze im Felskamm (das Ringgebirge, wie es auch bekannt ist) bewirken ein Anstieg des Eiswasser. Die Fährleute berichten, dass ihre Anleger überschwemmt sind und der Fährbetrieb schwierig ist. Der Fluss ist gefährlicher denn je. Der Flüchtlingsstrom aus dem Westen ist versiegt, hauptsächlich um Steinwacht und Hochdorff haben sich die Dyvli eingefunden und die Städte versuchen ihnen Land und Aufgaben zuzuweisen. Dabei hilft, dass die Dyvli - zwar etwas spröde im Umgang - sehr dankbar scheinen und sich vor keiner Arbeit scheuen. Viele sind Handwerker und Bauern und sind bestens vertraut mit schwierigem Weide- und Ackerland. So passt es, dass die meisten Bauern sich mit Vieh und Rüben auskennen. So hat Hochdorff eine Bevölkerung von um die 700 und Steinwacht um die 450 erreicht. Damit wurden im letzten halben Jahr gut 200 Dyvli von diesen beiden Städten aufgenommen.

Ein kleiner Wachturm wird am Ostufer des Eiswasser errichtet, am Ende des Handelswegs, der zur Fährinsel führt. In diesem Wachturm können einen paar Soldaten Ausschau halten und in einem Unterstand nebenan Pferde untergebracht werden. Diese Initiative geht von Steinwacht und dem Schutzversprechen von Wehrmeister Sigismund an die Fährleute aus. Gerüchte besagen, dass ebenfalls von dort eine Ballista bedient werden soll, für den Fall, dass Feinde versuchen den Fluss zu überwinden.

Zu alledem passt, dass Gerüchte im Umlauf sind, dass ein großer Krieg bevorsteht. Man berichtet bereits, dass die Herrscher der umliegenden Königreiche besorgt seien. Vorbereitungen in den Ostmarken sind durchaus zu bemerken und es wurde ja schon von einem Krieg in den Westmarken berichtet. Wird dieser Krieg nun bald auch die Ostmarken erreichen? Wer ist der Feind und wen muss man als Gegner erwarten? Erster Rat Caspar Laurentz aus Nuvellpi beruhigt und versichert, dass es keinen Grund für derartige Ängste gibt und Nuvellpi sicherer als je zuvor ist. Das Verschwinden von Holzfällern sieht er in keinem Zusammenhang damit und verspricht weiterhin schnelle Aufklärung dieser vermeintlichen Straftaten. Laurentz spekuliert auch darüber ob jene vielleicht den Kopf verloren hätten und einfach geflohen sindů



Vom Kriege und anderer Orte...

Aus dem Westen tauchen immer mehr vertriebene Frauen und Kinder der Turma und Dyvli auf. Sie flüchten aus den Gebieten, in denen der Kampf tobt. Diese berichten, dass Prinz Arminion die Feinde, Okrra genannt, zurücktreibe. Der Wald von Penfinnyd würde langsam zurückerobert. Trotz der Gewinne in Pennfinnyd sei der Kontakt zu den drei Städten im Norden abgebrochen. Anscheinend haben die Feinde einen Fluss überwunden, während der Kriegerprinz andernorts Gebiete freikämpfte.

Freiwillige Kundschafter der Ostmarken, die im Gebiet der Westmarken unterwegs waren berichten von größeren Trupps der gefürchteten roten Krieger mit den blauen Augen, die am Ufer des Eiswasser im Norden gesichtet worden seien. Gleichzeitig blüht die Fährinsel auf, die als Basislager der Kundschafter dient. Die Vorteile aus der Handelsallianz machen sich mittlerweile bezahlt.

In Nuvellpi verschwinden weiterhin vereinzelt Jäger und Holzfäller. Steckbriefe zu einem "roten Burgunder" tauchen wieder auf, auch wenn bisher niemand weiß, was das auf sich hat. Erster Rat Laurentz kann in dieser Hinsicht ausnahmsweise noch keine Erfolge vorweisen. Derweil bereitet sich Steinwacht erneut auf das vom Wehrmeister Sigismund eingeführte Zela-Fest vor.



Frühling in den Ostmarken

Nach insgesamt einem dreiviertel Jahr wurde das Handelskontor in Steinwacht, ein Anbau an das Eisenhaus der Zwerge, fertig gestellt. Es ist zwar derzeit kaum mehr als ein großer Lagerschuppen mit Einfriedung, aber ein bedeutender Schritt für die neue Handelsallianz. Die Einweihung wurde als kleiner Festakt in Steinwacht begangen, bei der auf Einladung von Wehrmeister Sigismund unter anderem auch Bürgermeister Jorma MaKallister aus Hochdorff nebst Tochter Sina teilnahmen. Wie es der Zufall wollte war dies obendrein der 65. Geburtstag von MaKallister, welcher anschließend gebührend gefeiert wurde.

Bei der Gelegenheit lohnt sich auch ein Blick auf Nuvellpi. Ratsmitglied von Nuvellpi Michelle Auberly, die es seit einem Jahr bevorzugt in Steinwacht zu leben, wurde indes vom Ersten Rat Caspar Laurentz im Handelsrat der Handelsallianz bestätigt. Jene hat dafür ihren Protegé Markobus Grausted als Vertreter in den Rat von Nuvellpi entsandt, wo er mit Eifer ihre Positionen vertritt.

In Nuvellpi selbst gehen Gerüchte um, dass wieder vermehrt Räuberbanden durch den Wald ziehen und Menschen verschwinden. Als Retter in der Not verspricht Laurentz Aufklärung und mit seinen Leuten der Lage Herr zu werden. Ein weiteres Mal stockt Laurentz aus eigenen Mitteln die Wachmannschaften auf. Böse Zungen behaupten, dass es wieder burgundische Söldner seien. Die Forstklingen selbst konzentrieren sich auf Südstation und Nordpass-Feste.



Kundschafter kehren zurück!

Wagemutige Kundschafter, die dem Aufruf Wehrmeister Sigismunds gefolgt sind, berichten von Neuigkeiten aus dem Westen. Es sind reisende Glücksritter und Waldläufer aus nahen und fernen Ländern, die sich über den Winter für den Herrn von Steinwacht verdingt haben und nach eigenen Angaben einen großzügigen Lohn erhielten. Was sie berichten klingt nicht gut - wem auch immer diese Aussagen etwas sagen mögen.

Die Bilanz sei erschreckend. Von Prinz Arminion würde berichtet, dass die Okrra den Wald von Pennfinnyd besetzt hätten und nun immer wieder daraus Angriffe auf die Furten führen. Hohe Verluste auf allen Seiten. Das Gebiet der Dyvli musste allem Anschein nach komplett aufgegeben werden. Orken haben teilweise an den gegenüberliegenden Ufern Lager errichtet. Die Rhona hielten sich mit Ausnahme einiger weniger Schiffe zurück, von den Kirona gäbe es keine Nachrichten. Die Flüsse im Westen seien seltsamerweise immer noch gefroren. Teilweise zögen große Teile der Bevölkerung weiter in größere Siedlungen, Nahrung würde kaum noch vorhanden sein. Von Prinz Marbod fehle noch immer jede Spur. Das Volk der Turma bete für ihn. Die Bauarbeiten an den Lastkränen im Bereich der Fährinsel werden fortgesetzt. Eine Ballista sei auf der Insel einsatzbereit, die beide Ufer erreichen könne.



Gerüchte aus den Westmarken

Ein Eilbote erreicht die Fährinsel. Eine erschreckende Nachricht, die weiter in den Osten getragen wird, verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

Prinz Marbod von den Turma hat in einer strategischen Blitzentscheidung ein paar Krieger zusammengezogen und setzte mit Hilfe von Rhona in das umkämpfte Gebiet der Dyvli über. Mit gemeinsamen Kräften wurde versucht zu retten, was noch zu retten ist. Zumindest den Clanführer (dort Waldan genannt) der Dyvli aus einem belagerten Dorf zu retten. Bei diesem Scharmützel seien dennoch Waldan Gregor MaBlire und seine zwei Söhne umgekommen, so die Gerüchte. Prinz Marbod wird seit dem vermisst. Er ist wahrscheinlich den Okrra bzw. Orken in die Hände gefallen und ist in Gefangenschaft oder getötet worden. Viele vom Stammesrat der Dyvli seien nach der Schlacht tot, vermisst, geflohen, ...



Nachrichten aus Hochdorff und Steinwacht

In Hochdorff wurde vor kurzem, anlässlich der längsten Nacht des Jahres, ein Schrein errichtet und vom Bürgermeister Jorma MaKallister eingeweiht. Der Schrein besteht aus Bildnissen der drei Kinder - Cordan, Grana und dem Rabenmann - sowie eine Reihe von Sitzsteinen. Es wird noch rege diskutiert, ob diese Stätte eine Überdachung bekommt. Einige Stimmen behaupten nun, dass der Bürgermeister diese Stätte erst jetzt bewilligt hat, nachdem er an einem schweren Fieber erkrankt war und dem Rabenmann damit milde stimmen wollte.

Derweil gibt es auch Neuigkeiten aus Steinwacht. Wehrmeister Sigismund lässt veröffentlichen, dass in den Westmarken ein Sturm der Orken über die neuen Verbündeten, die Turma, hereingebrochen ist. Um die Verbündeten zu unterstützen ergeht folgender Aufruf: die Bevölkerung wird gebeten heimische Stätten einzurichten um kurzzeitig Flüchtlinge und Verwundete aufzunehmen, die über den Eiswasser kommen. Außerdem werden erfahrene Kundschafter für den Einsatz im Westen gesucht, die die Grenzen der Turma kundschaften sollen - möglichst ab sofort. Der Wehrmeister sichert Winterausrüstung und Sold zu. Er bekräftigt jedoch, dass die Turma zuversichtlich sind den Orken zu widerstehen und keine Gefahr für die Ostmarken besteht. Dennoch sei Hilfe sehr gewünscht. Wer sich berufen fühlt melde sich beim Wehrmeister!


2015